Statement von den
CHARTA-Botschaftern Fleur und Werner
Huber-Horn
Mitbegründer der i
n s i e m e Basel, Vereinigung der
Eltern und Freunde geistig Behinderter, Basel
„Die Verschiedenartigkeit jedes einzelnen Menschen , seine ihm eigenen Begabungen und Fähigkeiten sind ausschlaggebend für seine Berufsaussichten. Es ist wichtig , dass auch für Menschen mit einer Behinderung Möglichkeiten bestehen, einen sinnvollen, adäquaten Beruf zu ergreifen.
Wir sind als Eltern eines Sohnes mit einer geistigen Behinderung sehr daran interessiert, dass diese Menschen in einen ihnen angepassten Arbeitsprozess integriert werden können, um somit auch zukünftig die IV zu entlasten.
Allerdings wird eine Eingliederung nur dann gelingen, wenn der zukünftige Arbeitsplatz ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten entspricht, das Umfeld entsprechend aufgeklärt ist, und die nötigen Kenntnisse, sowie das Verständnis den Menschen mit einer Behinderung gegenüber aufgebracht werden kann!
Das „Normalisierungs-Prinzip“ kann unserer Meinung nach nur so verstanden werden, dass es normal und selbstverständlich wird, den Menschen mit einer Behinderung eine Chance in unserer Arbeitswelt zu geben.
Sie aber nicht nach unseren Vorstellungen „umformen“ zu wollen , sondern sie mit ihren, ihnen eigenen, besonderen Fähigkeiten und Begabungen voll anzunehmen !
Dafür möchten wir uns in der „CHARTA“ mit all unseren zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einsetzen“.
DIE CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung
www.diecharta.ch