der Beirat

 

Diese Menschen und Organisationen bilden den Beirat des iPunkts und der Kampagne "die CHARTA - Arbeit für Menschen mit Behinderung". Dieser steht der operativen Leitung in strategischen Entscheiden und der Lösungssuche bei operativen Fragen zur Seite. Der Beirat unterstützt Impulse Basel bei der Verbreitung des Labels.

 

 

Reto Baumgartner, Vizedirektor, Mitglied der
Geschäftsleitung Gewerbeverband Basel-Stadt

www.kmu-channel.ch

 

"Eingliederung vor Rente: Das oberste Ziel der Invalidenversicherung ist, behinderte Menschen so weit zu fördern, dass sie ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise  aus eigener Kraft bestreiten und ein möglichst unabhängiges Leben führen können. Dazu leistet die CHARTA einen wichtigen Beitrag. Mit dieser CHARTA kann die Wirtschaft den Tatbeweis antreten, dass Quotenregelungen nicht der richtige Weg sind."

 

 

 

Nicole Bertherin, Präsidentin Impulse Basel,
Stiftungsrätin Radio X
www.impulsebasel.ch

 

"Meine Chance bei einer Stellenausschreibung nutzen zu dürfen, garantiert mir noch keinen Erfolg - gewinnen kann schliesslich immer nur einer. Aber wenn ich gar nicht erst an den Start gelassen werde, kann ich niemals ein Rennen gewinnen. Dies gilt für *NOBs ebenso wie für *OBs. Übrigens: Schwarzsehen bremst."

*
NOB = nicht offensichtlich behindert
*OB = offensichtlich behindert

 

 

 

Francesco L. Bertoli, Präsident Behindertenforum, Grafiker
Rollstuhlfahrer mit körperlicher Geburtsbehinderung
www.behindertenforum.ch

 

"Die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt muss kommen. Die CHARTA bietet dabei der Wirtschaft die Gelegenheit, ihre Verantwortung auf freiwilliger Basis wahrzunehmen."

 

 

Olivier Grieder, Abteilungsleiter Integration SVA Basel-Landschaft
www.sva-bl.ch

 

"Es geht nicht um Chancengleichheit oder Gleichberechtigung. Bei Menschen mit Behinderung geht es darum, überhaupt eine Chance zu bekommen. Seien es Jugendliche mit komplexen Diagnosen, Personen mittleren Alters nach einem folgenschweren Unfall oder ältere Menschen, welche kurz vor der Pensionierung von den Spuren ihrer Schwerstarbeit eingeholt werden. Alle haben Potential, nur brauchen sie eine Chance dieses umzusetzen. Die CHARTA eröffnet solche Chancen, dank einem Netzwerk sozialbewusster Arbeitgeber."

 

 

 

Pascal Güntensperger, Programmleiter Impulse Basel

www.impulsebasel.ch

 

"Chancengerechtigkeit gegenüber Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt bedarf eines Umdenkens in der Gesellschaft. Wir müssen lernen die Stärken eines Menschen zu erkennen und entsprechend einzusetzen – wer sich auf das Handicap konzentriert dem ist die Sicht auf die Ressourcen behindert."

 

 

 


Ralf Stöckli, Firmenbetreuung Handelskammer beider Basel

www.hkbb.ch

 

 "Wir neigen dazu, Menschen zu kategorisieren und zu schubladisieren. Durch unsere Vorurteile grenzen wir Menschen aus – und vergeben damit eine Chance, diese Menschen kennenzulernen, zu integrieren und von ihren Stärken zu profitieren. Dabei ist es das Zusammenspiel der vielen, unterschiedlichen Menschen, mit ihren Eigen- und Besonderheiten, die unser Leben lebenswert machen. Speziell auch in Firmen und Organisationen. Es macht mich stolz, im Beirat des iPunkt mitzuwirken!"

 

 

 

Frank Linhart, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Berufsbildung, Arbeitgeberverband Basel

www.arbeitgeberbasel.ch

 

"Auch Menschen mit einer Behinderung absolvieren Aus- und Weiterbildungen. Sie haben Qualifikationen, mit welchen auch sie eine faire Chance im ersten Arbeitsmarkt verdienen. Seitens der Arbeitgeber gibt es aber oft Ängste und Vorurteile, welche abgebaut werden müssen. Die CHARTA unterstützt dieses Vorhaben seit Jahren nachhaltig. Der Arbeitgeberverband engagiert sich im Beirat, damit möglichst viele Menschen mit einer Behinderung eine befriedigende Arbeit erhalten und so unabhängiger von der Unterstützung der Sozialversicherungen ihr Leben führen können."

 

 

 

Olaf Meiburg, Bereichsleiter Integration IV-Stelle Basel-Stadt

www.ivbs.ch

 

"In unserer Gesellschaft sehe ich vier Eckpfeiler, die in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen, damit der Mensch sich wohlfühlt: Wohnen - Arbeit - Familie/Freizeit - Gesundheit. Wackelt einer dieser Pfeiler oder bricht er gar weg (Bsp. Gesundheit) hat dies oft unüberschaubare Auswirkungen auf die anderen drei. Die CHARTA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unterstützung zu bieten, damit der Pfeiler der Arbeit auch bei grossen Turbulenzen rundherum stabil gehalten und gefestigt werden kann. Damit leistet sie einen unschätzbaren Beitrag, denn oft kann so der Grundstein gelegt werden, auf dem auch die anderen Säulen wieder errichtet werden können."

 

 

Markus Meier, Stv. Direktor  der Wirtschaftskammer Baselland

www.kmu.org

 

"Im freien Arbeitsmarkt sollen Eignung und Qualifikation für die zu bewältigenden Aufgaben entscheiden – und diese Voraussetzungen können auch von behinderten Mitmenschen erfüllt werden. Im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung sind Arbeitgebende aufgefordert, geeigneten Personen mit Handicap auf eigene Initiative eine Anstellung als Chance für beide zu bieten. Damit übernehmen sie nicht nur Eigenverantwortung, sondern sie machen auch eine gesetzliche, der Sache nicht dienende Quotenregelung überflüssig."

 

 

 

Nadine Rohner, Firmen-Betreuung und Vernetzung Impulse Basel
www.impulsebasel.ch

 

"Eigene Betroffenheit kann sich oft und unerwartet einstellen. Nicht wahr, eine ganz neue Sichtweise! Aber braucht es denn immer eigene Betroffenheit - an sich oder im Familien- bzw. Freundeskreis - damit Berührungs- und Schwellenängste abgebaut werden? Ein Rollstuhl ist nicht ansteckend, eine missgebildete Hand kann zum Gruß genauso herzlich gedrückt, ein Burnout-betroffener Mensch aufgefangen und ein blinder Mensch in ein sehendes Umfeld integriert werden - auch am Arbeitsplatz!"

 

 

Maya Umher, Fachspezialistin Berufliche Integration, Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

www.bsv.admin.ch 

 

"Taten statt Worte! Auf dem Weg zur Chancengleichheit von Menschen mit und ohne Behinderung ist der 'iPunkt' ein wichtiger Schritt, bei dem die Arbeitgebenden den Tatbeweis für ihr soziales Engagement erbringen können. Sie erhalten dafür sogar einen Mehrwert. Das Projekt wird aufzeigen, welchen Beitrag das Label zur (Wieder-)Eingliederung von gesundheitlich beeinträchtigten Personen leisten kann. Die Invalidenversicherung verfolgt dies mit grossem Interesse."