Hier kommen Arbeitgebende zu Wort, welche die Chancengleichheit von
Menschen mit und ohne Behinderung im ersten Arbeitsmarkt gewährleisten und
praktizieren. Sie haben die Charta bereits unterschrieben. Sie schildern
ihre Erfahrungen über die Zusammenarbeit und erklären Chancen und Nutzen
für die Wirtschaft.
Die ausführlichen Statements können jeweils als barrierefreies HTML-Dokument runtergeladen werden.
Lesen Sie hier was barrierefrei bedeutet.
Statement von Pascal Merstetter
Mitarbeiter und Partner bei der pk.vista AG, Muttenz

"Mir ist die CHARTA wichtig, weil ich angesichts der vielseitigen
Unterstützung daran glaube, dass sie tatsächlich etwas auslösen
und bewirken kann. Zumindest ganz sicher einmal bei jenen, welche
die Charta unterschrieben haben."
Hier geht es zum ausführlichen Statement von Pascal Merstetter (barrierefreis HTML-Dokument).
Esther Stoll Müller
Leiterin Alters- und Pflegeheim Käppeli, Muttenz
„Jeder Mensch kann ohne Vorwarnung von einem Schicksalsschlag
getroffen werden, der seine bisherigen Lebensgewohnheiten verändert
und beeinträchtigt. Es ist mir wichtig, gerade auch solche Menschen im
Arbeits- und Lebensprozess als gleichwertige Partnerinnen und Partner
zu behalten oder zu integrieren.“
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Esther Stoll Müller (barrierefreies HTML-Dokument).
Lukas Huber
Inhaber Schuhhuber Basel
"Ich halte jede Möglichkeit, Menschen mit Behinderung im
„normalen“ Alltag zu integrieren, für sinnvoll und unter-
stützenswert. Nur, wo ziehen wir sogenannt „Normalen“
die Grenze zwischen Normal und Behindert? Jeder Mensch
hat Fähigkeiten und Begabungen und sollte diesen ent-
sprechend beschäftigt werden. Wenn wir mehr Menschen
mit Behinderung eine Chance in unserer sogenannt normalen
Welt geben, umso besser."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Lukas Huber (barrierefreies HTML-Dokument).
Konrad Hueber, ehemals Operations Director
Teleperformance Schweiz, Basel
"Respekt
Wenn wir unsere Kunden respektieren wollen, dann
müssen wir zuerst bei unseren Mitarbeitenden damit
anfangen. Es gibt für uns keinen plausiblen Grund,
weshalb wir unsere Mitarbeitenden in zwei Klassen
aufteilen sollten. Deshalb unterscheiden wir bei uns
nicht zwischen Mitarbeitenden mit oder ohne Behinderung."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Konrad Hueber (barrierefreies HTML-Dokument).
Martin Wegmann
Verwaltungsratspräsident Tschantré AG Basel

"Behinderte sind wie jeder Arbeitnehmer Menschen.
Gibt man Ihnen eine Chance erntet man in der Regel
Dank und Befriedigung. Darüber hinaus leistet man
aber auch ohne wesentliche Mehrkosten einen
wichtigen Sparbeitrag an Invaliden- und Arbeitslosen-
versicherung, was wiederum dem Steuerzahler zugute
kommt. Leider haben viele Arbeitgeber gegenüber
Behinderten ganz einfach Berührungsangst. Haben Sie
den Mut und machen Sie doch einmal, wie wir schon
mehrmals, einen Versuch. Sie werden positiv überrascht
sein."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Martin Wegmann (barrierefreies HTML-Dokument).
Enrico Ravasio,
Geschäftsführer CHRIST AQUA ecolife AG, Aesch

Jeder soll nach einem Schicksalsschlag die Möglichkeit
bekommen ein neues Leben aufzubauen. Denn es kann uns
alle treffen."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Enrico Ravasio (barrierefreies HTML-Dokument).
Werner Schmid,
Verwaltungsratspräsident Nyfeler AG undNyfeler Metallbau AG,
Präsident Gewerbeverband Basel-Stadt

"Mit der Lancierung dieser Charta wird ein wertvoller
Beitrag zur Sensibilisierung der Arbeitgeberschaft für
dieses wichtige Thema geleistet. Denn noch gilt es grosse
Hürden zu nehmen: In der Schweiz sind zurzeit nicht
einmal ein Prozent aller Stellen durch Menschen mit
einer Behinderung besetzt."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Werner Schmid (barrierefreies HTML-Dokument).
Patrik Füeg,
Leiter Personal und Mitglied der Geschäftsleitung von Feldschlösschen

"Soziale Verantwortung hat bei Feldschlösschen eine lange Tradition:
Bereits Feldschlösschen-Gründer Theophil Roniger rief vor über
hundert Jahren für die Mitarbeitenden der Brauerei Feldschlösschen
die ersten sozialen Einrichtungen ins Leben.
Das moderne Unternehmen Feldschlösschen versteht diese lange
Tradition als Aufgabe und Verpflichtung, seine soziale Verantwortung
weiterhin wahrzunehmen und aktiv zu leben - gegenüber behinderten
Mitarbeitenden genauso wie gegenüber nicht-behinderten Menschen."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Patrik Füeg (barrierefreies HTML-Dokument).
Trudi Hartmann,
Inhaberin Arnosti Arkuba AG, Glas-& Gebäudereinigung, Riehen und
Kiosk Wilder Mann, Rheingasse/Ueli-Gässli, Basel

"Das Wissen, gebraucht zu werden, ist eines der Gefühle,
die das Leben lebenswerter machen. Wir, die das Glück
haben gesund zu sein, haben es in der Hand, dieses Gefühl
auch an unsere behinderten Mitmenschen weiter zu geben.
Es steckt ein grosses Potential in diesen Menschen, das leider
verloren geht, wenn wir nicht versuchen ihnen eine Chance
zu geben."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Trudi Hartmann (barrierefreies HTML-Dokument).
Hans Blaser, Consultant / VR-Präsident, R+B engineering ag, Zürich

"Nur das Tun bringt Veränderung - mit diesem Anfang ist alles gesagt.
Nur wer bereit ist, behinderte Menschen zu achten und zu respektieren,
ist für die Chancengleichheit und steht 100% dahinter."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Hans Blaser (barrierefreies HTML-Dokument)
Urs Steiner, Geschäftsleiter Elektra Baselland EBL, Liestal
"Eine Anstellung von Menschen mit einem Handicap
ist oft mit Ängsten, falschen Vorstellungen und Vorurteilen
behaftet. Unternehmen sollten diese Ängste beiseite legen und
die Scheu einer Einstellung von einer behinderten Person verlieren.
Ein Mensch mit einem Handicap ist eine Persönlichkeit, welche
Fähigkeiten und Talente besitzt. Wir stellen Personen nicht aufgrund
ihrer Einschränkungen ein, sondern aufgrund ihrer Stärken."
Hier gehts zum auführlichen Statement von Urs Steiner (barrierefreies HTML-Dokument)
Daniele Ceccarelli, Advokat, Mitglied der Direktion, Leiter Rechtsabteilung,
WIR Bank Basel

„Die WIR Bank sieht eine Behinderung nicht als Hindernis.
Sie stellt den körperbehinderten Mitarbeitenden die nötige
Infrastruktur zur Verfügung, damit sie ihren Job gut machen
können. Es wird überdies darauf geachtet, dass im Unternehmen
keine Unterschiede zwischen behinderten und nicht-behinderten
Mitarbeitenden gemacht werden. Nach Erfahrung der WIR Bank ist
es ein Anliegen behinderter Menschen, dass sie nicht unterschiedlich
behandelt werden wollen - dies wird von der WIR Bank respektiert“
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Daniele Ceccarelli (barrierefreies HTML-Dokument)
Urs Schweizer, Schweizer Söhne AG, Malergeschäft, Basel

"Grundsätzlich arbeiten wir ja, um das Brot unserer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, sowie unser eigenes verdienen zu können. Dieser Grundsatz ist
im Gewerbe, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen, weit verbreitet
und nie in den Hintergrund getreten. Dieser Grundsatz beinhaltet, dass wir für
alle Menschen, auch für Menschen mit einer Behinderung, deren Broterwerb im
Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten bereitstellen wollen."
Hier gehts zum auführlichen Statement von Urs Schweizer (barrierefreies HTML-Dokument)
Markus Wyss, Betriebsleitung, Produktion, arvato services ag Pratteln
In der Schweiz leben rund 500'000 Menschen mit Behinderungen. Für viele
wäre eine Beschäftigung ein wichtiger Schritt zur Integration.
Für uns gibt es eine Reihe an Argumenten, die für die Einstellung von
Menschen mit Behinderungen sprechen. Folgende Punkte sind besonders
hervorzuheben:
• Soziale Verantwortung
• Imageverbesserung des Betriebes
• Positive Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit
• Verbesserung der sozialen Kompetenzen im gesamten Unternehmen
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Markus Wyss (barrierefreies HTML-Dokument)
Felix Bigliel, Geschäftsführer Restaurant Stadtkeller, Basel

"Wenn sich ein Mensch mit einer Behinderung für einen bestimmten
Arbeitsplatz vorstellt, dann weiss er, dass ihn diese Behinderung für
diese Arbeit nicht stört."
Hier gehts zum auführlichen Statement von Felix Bigliel (barrierefreies HTML-Dokument)
Daniel Müller, Leiter Personelles/Ausbildung Genossenschaft Migros Basel

„Für Menschen mit arbeits-marktlicher Benachteiligung sollen,
wo möglich und sinnvoll, Integrationsmassnahmen bereitgestellt
werden. Dieses Engagement wird uns von den Betroffenen mit hohem
Einsatz, loyalem Verhalten und guten Resultaten gedankt. Neben den
wertvollen Beiträgen zu den Zielsetzungen wäre es zudem ungeschickt -
ja dumm - auf das vorhandene Know-How zu verzichten.
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Daniel Müller (barrierefreies HTML-Dokument)
Bela Böke, Inhaber und Produzent arbel gmbh film und fernsehproduktion, Allschwil

"Menschen, die aufgrund einer Behinderung
nicht einfach universell alles machen können,
sind oft in einem speziellen Gebiet ganz
besonders begabt."
Hier gehst zum ausführlichen Statement von Bela Böke (barrierefreies HTML-Dokument)
Barbara Schnyder, Leiterin des Sozialdienstes Coop Hautpsitz, Sozialarbeiterin FH

"Arbeitgeber sollten es nicht verpassen, ihre Mitarbeitenden auch
über schwierige Zeiten hinweg zu begleiten - ein Arbeitsverhältnis ist
ein Geschäft, bei dem beide Vertragspartner ihren Beitrag leisten".
Hier gehts zum ausführlichen Statement vom Barbara Schnyder (barrierefreies HTML-Dokument)
Andreas Flum, Inhaber A. Flum GmbH Orthopädie-Technik

"Der Nutzen für unseren Betrieb ist das Lernen und Erkennen
wie Menschen mit Behinderungen leben und arbeiten."
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Andreas Flum (barrierefreies HTML-Dokument)
Restaurant blindekuh Basel, ein Unternehmen der Stiftung Blind-Liecht. Stefan Zappa, Präsident

"Eine Umkehrung der Welt – die ewig Geführten werden zu Führern!"
Hier gehts zum ausführlichen Statement von Stefan Zappa (barrierefreies HTML-Dokument)
Beispiel aus der Region Zürich
Markus Oberholzer, First Catering Produktion AG, Bassersdorf ZH

„Behindert ist nicht gleich dumm.
Ich beschäftige in meiner Firma First Catering 250 Leute.
Davon sind 40 Menschen geistig oder psychisch beeinträchtigt.
Sie lebten zuvor in einer geschützten Werkstatt, sind jetzt aber
bestens in einem normalen Umfeld integriert.“
Hier gehts zu einem Bericht über First Catering AG (barrierefreies HTML-Dokument)