Diese Menschen und Verbände bilden die CHARTA-Steuergruppe und wirken vor und hinter den Kulissen mit:
Reto Baumgartner, Leiter IV-Stelle Basel-Landschaft
"Chancengleichheit ist ein Stück Gerechtigkeit.
Alle gesellschaftlichen Kräfte sind gefordert,
damit unsere Wirtschaft prosperieren kann."
Francesco L. Bertoli, Präsident Behindertenforum, Grafiker,
Rollstuhlfahrer mit körperlicher
Geburtsbehinderung
"Die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung im ersten
Arbeitsmarkt muss kommen. Die CHARTA bietet dabei der
Wirtschaft die Gelegenheit, ihre Verantwortung auf freiwilliger
Basis wahrzunehmen."
Barbara Gutzwiller-Holliger, Direktorin Arbeitgeberverband Basel

"Es stellt eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung dar, Menschen
mit einer Behinderung die Teilnahme am "normalen" Leben zu
ermöglichen. Der Arbeitgeberverband nimmt diese Verantwortung
wahr und engagiert sich für die CHARTA. Mit der Eingliederung
von Menschen mit einer Behinderung in den 1. Arbeitsmarkt können
die Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Sozialwerke leisten."
Pascal Güntensperger, Projektleitung
"Chancengerechtigkeit gegenüber Menschen mit Behinderung in der
Arbeitswelt bedarf eines Umdenkens in der Gesellschaft. Wir müssen lernen
die Stärken eines Menschen zu erkennen und entsprechend einzusetzen – wer
sich auf das Handicap konzentriert dem ist die Sicht auf die Ressourcen
behindert."
Martin Haug, Beauftragter des Kantons Basel-Stadt für
Gleichstellung und Integration von Menschen mit Behinderung

"Mir ist Chancengleichheit nicht egal
-weil sie zu den zentralen menschlichen Grundrechten gehört,
-weil ich von einem Tag auf den andern aus gesundheitlichen oder
psychischen Gründen behindert sein kann, und dann selber darauf
angewiesen bin, dass ich auf dem Arbeitsmarkt eine faire Chance erhalte,
-weil der behinderte Mensch die Verletzlichkeit, die er verkörpert,
mit dem nicht behinderten Menschen teilt.
Die CHARTA nützt der Wirtschaft
-weil sich zeigen wird, dass sich soziale Verantwortung mit
Wirtschaftlichkeit verbinden lässt.
-weil die Unternehmen mit der Anstellung von Menschen
mit Behinderungen, Persönlichkeiten mit vielfältigen beruflichen
und persönlichen Ressourcen gewinnen.
-weil die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen,
Fachstellen und Betroffenen zu realistischen, realisierbaren
und nachhaltigen beruflichen Integrationen führen wird."
Peter Malama, Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt, Nationalrat
"Eingliederung vor Rente: Das oberste Ziel der Invalidenversicherung ist,
behinderte Menschen so weit zu fördern, dass sie ihren Lebensunterhalt ganz
oder teilweise aus eigener Kraft bestreiten und ein möglichst unabhängiges
Leben führen können. Dazu leistet die CHARTA einen wichtigen Beitrag.
Mit dieser CHARTA kann die Wirtschaft den Tatbeweis antreten, dass Quotenregelungen
nicht der richtige Weg sind."
Markus Meier, Stv. Direktor der Wirtschaftskammer Baselland

«Im freien Arbeitsmarkt sollen Eignung und Qualifikation für die zu
bewältigenden Aufgaben entscheiden – und diese Voraussetzungen
können auch von behinderten Mitmenschen erfüllt werden.
Im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung sind Arbeitgebende
aufgefordert, geeigneten Personen mit Handicap auf eigene Initiative
eine Anstellung als Chance für beide zu bieten. Damit übernehmen sie
nicht nur Eigenverantwortung, sondern sie machen auch eine gesetzliche,
der Sache nicht dienende Quotenregelung überflüssig."
Nadine Rohner, Firmen-Betreuung und Vernetzung
"Eigene Betroffenheit kann sich oft und unerwartet einstellen.
Nicht wahr, eine ganz neue Sichtweise! Aber braucht es denn
immer eigene Betroffenheit - an sich oder im Familien- bzw.
Freundeskreis - damit Berührungs- und Schwellenängste abgebaut
werden? Ein Rollstuhl ist nicht ansteckend, eine missgebildete Hand
kann zum Gruß genauso herzlich gedrückt, ein Burnout-betroffener
Mensch aufgefangen und ein blinder Mensch in ein sehendes Umfeld
integriert werden - auch am Arbeitsplatz!"
Dr. Franz A. Saladin, designierter Direktor der Handelskammer beider Basel
per September 2011
Statement folgt
Andreas Schibler, Leiter worktrain

"Oft fühlen wir gesunde Menschen uns im Umgang mit Behinderten unsicher,
wissen nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Indem wir uns diesen
Ängsten bewusst werden, verlieren sie an Bedeutung und neue Perspektiven
können an deren Stelle treten. Hier beginnt die berufliche und somit auch die
gesellschaftliche Integration von behinderten Menschen, ein Muss für eine freie,
demokratische Gesellschaft."
Rolf Schürmann, Geschäftsleiter IV-Stelle Basel-Stadt

"Als IV-Stellenleiter begegne ich täglich schwierigen Schicksalen,
die uns alle jederzeit auch treffen können. Wohlverstandene Chancengleichheit
ist in diesen Situationen ein minimaler solidarischer Beitrag für diese Menschen.
Leistungsbeeinträchtigte Mitarbeitende sind für alle Betriebe eine Herausforderung.
Aber für Betriebe gilt dasselbe wie für eine Gesellschaft. Ihre innere Kraft misst
sich auch am Umgang mit den Schwächeren. Dies bringt die CHARTA zum Ausdruck
und dies stärkt das Bild der Unternehmen zusätzlich in der Öffentlichkeit."
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