Hier gibts News und Infos rund ums Thema Arbeit und Behinderung:
6. IV-Revision: Botschaft für nächsten Sanierungsschritt
Bern, 24.02.2010 - Der Bundesrat hat die Botschaft zum ersten Teil der
6. Revision der Invalidenversicherung (IV-Revision 6a) verabschiedet.
Die Massnahmen erweitern und verstärken die Anstrengungen der
Invalidenversicherung, Menschen mit einer Behinderung so weit als
möglich in das Erwerbsleben und in die Gesellschaft einzugliedern, statt
ihnen eine Rente auszurichten. Mit der Revision 6a soll das ab Ende der
Zusatzfinanzierung, also ab 2018, wieder zu erwartende Defizit der IV
etwa halbiert werden. Das zweite Massnahmenpaket (IV-Revision 6b),
das noch 2010 vorgelegt werden soll, wird das Ziel verfolgen, das
verbleibende Defizit zu eliminieren und die IV nachhaltig zu sanieren.
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Sichtbarer Erfolg der 4. und 5. IV-Revision: Erneut deutlich weniger
Renten im Jahr 2009
Bern, 24.02.2010 - Die Zahl der Neurenten in der Invalidenversicherung hat
2009 nochmals um rund 10% abgenommen. Die IV gewährt heute 44% weniger
Trendwende eingesetzt hat. Als Folge dieser Entwicklung hat auch der Renten-
bestand weiter abgenommen. Im Januar 2006 wurde der Höchststand von
257'500 laufenden Renten ausgewiesen, bis Januar 2010 ging der Rentenbestand
um 4.3% zurück. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung musste die IV 2009 ein
Defizit von etwa 1.1 Milliarden Franken hinnehmen, ihre Schulden bei der AHV
stiegen auf rund 14 Milliarden.
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IPT gewinnt den Preis für soziale Innovation
Die Stiftung IPT - Integration für alle hat zusammen mit der Stiftung
für Arbeit einen der höchstdotierten Preise im Sozialbereich gewonnen.
Die Paradies-Stiftung für soziale Innovation verleiht zum ersten Mal
einen Annerkennungspreis im Gesamtwert von Fr. 100'000.- als
Auszeichnung für herausragende Leistungen im Bereich der
Arbeitsintegration.
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Wanderausstellung 50 Jahre IV
Menschen mit Behinderung behaupten sich im Arbeitsleben
Luzern, 26. Januar 2010. Der Gedanke der Wiedereingliederungistseit
Beginn der Invalidenversicherung (IV) im Jahre 1960 imVordergrund.
Die Wanderausstellung 50 Jahre IV porträtiert qualifizierte Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen mit Behinderung und zeigt die Motivation von
Arbeitgebern, Rentabilität und soziales Engagement professionell
miteinander zu verbinden. Heute beginnt die Wanderausstellung
im Kultur- und Kongresszentrum Luzern ihre Schweizerreise.
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Eröffnung der «sicht-bar» und des Eventraums in der blindekuh Basel
blindekuh Basel: Vom Dunkeln ins Helle
Neueröffnung 12. Januar 2010
Das Dunkelrestaurant blindekuh Basel wagt den Schritt aus dem Dunkeln
ins Helle und eröffnet eine BarLounge und einen Eventraum im Hellen.
Mit dem neuen Bar- und Event-Angebot will die Stiftung Blind-Liecht als
Betreiberin der blindekuh einen Ort der Begegnung schaffen, wo der Dialog
zwischen blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen in ungezwungenem
Ambiente und im Hellenstattfinden kann. Mit der «sicht-bar» und dem
Eventraum wird die Angebotspalette abgerundet und gleichzeitig werden
Hemmschwellen gegenüber dem Dunkelrestaurant abgebaut. Die blindekuh
Basel schafft mit den neuen Angeboten weitere Stellen für Sehbehinderte.
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DIE CHARTA - erste drei Stellen an Menschen mit einer Einschränkung vergeben.
Ende März 2009 lancierte der Basler Kontrastsender Radio X in Zusammenarbeit
mit PartnerInnen aus Wirtschaft und Politik das Projekt DIE CHARTA. Im Zentrum
steht die berufliche Chancengerechtigkeit von Menschen mit einer Behinderung.
Arbeitgebende aus der Region Basel, welche die Grundsätze der CHARTA fördern,
unterzeichnen diese und geben auf Radio X ihre Erfahrungen und ihre Motivation
weiter. Mit heutigem Datum haben bereits 93 Unternehmen DIE CHARTA
unterzeichnet. Ziel ist es, bis ins Jahr 2012 mindestens 100 Arbeits- oder
Ausbildungsplätze an Menschen mit einer Behinderung im ersten Arbeitsmarkt
zu vergeben.
Die CHARTA-UnterzeichnerInnen Sutterbegg, Surprise und Novartis haben in ihren
Betrieben je einen Arbeitsplatz an einen Menschen mit einer Einschränkung vergeben.
Bei Novartis handelt es sich um einen Ausbildungsplatz.
Die Projektverantwortlichen freuen sich über dieses Etappenziel und hoffen, dass
weitere Arbeitgebende den Weg der modernen Beschäftigungspolitik ohne
Quotenregelungen mitgehen werden.
Wichtige Mitteilung an CHARTA-Unterzeichnende:
Teilen Sie bitte unbedingt mit, wenn Sie bereits einen Menschen mit einer
Einschränkung eingestellt haben.
Mail: charta@radiox.ch
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Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen 2004-2009:
Entwicklungen und Herausforderungen
Bern, 03.12.2009 - Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Behinderten-
gleichstellungsgesetzes kann festgehalten werden, dass das Gesetz
Wirkung zeigt. Diesen Schluss zieht das Eidgenössische Büro für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB).
Am internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen halten
Bundesrat Didier Burkhalter, die Dachorganisationenkonferenz der
privaten Behindertenhilfe DOK und der Gleichstellungsrat
Égalité Handicap sowie der Beauftragte des Kantons Basel-Stadt für
die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen zusammen
Rückschau auf die Erfahrungen in den fünf Jahren seit Inkrafttreten
des Behindertengleichstellungsgesetzes und formulieren erste Schlüsse
für die Zukunft.
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Alex Frei engagiert sich für muskelkranke Menschen
Details zum Engagement vom FCB-Spieler Alex Frei erfahren Sie hier.
KMU im Bereich der beruflichen Wiedereingliederung ganz vorne
Vevey, 30. November 2009 - IPT Integration für alle hat das vierte Jahr
in Folge eine Studie über die Integration gesundheitlich beeinträchtigter
Menschen in Unternehmen durchgeführt.
Die Studie richtete sich an Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden,
vor allem in der Deutschschweiz, und ergänzt die Studie 2008, die bei
1'700 mehrheitlich aus der Romandie stammenden Unternehmen
durchgeführt wurde.
Die Datengrundlage besteht aus 1’958 Unternehmen, die mehr als 123'000
Mitarbeitende beschäftigen. Die Auswertung wurde in Zusammenarbeit mit
dem Forschungsinstitut Observatoire Universitaire de l'Emploi in Genf erstellt
und zeigte eine minimale Integrationsquote1 von 2,9%. Somit beschäftigen
die befragten Unternehmen 3'555 gesundheitlich beeinträchtigte Menschen.
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Hier geht es zu den Resultaten der Studie.
Menschen mit Behinderungen in der Schweiz 2007
- Die Anzahl Menschen mit Behinderungen variiert
stark je nach Definition der Behinderung
Neuchâtel, 27.11.2009 - (BFS) - Weniger als 1 Prozent der
Bevölkerung können ohne Hilfe nicht gehen, während sich
26 Prozent bei Tätigkeiten des normalen Alltagsleben (etwas
oder stark) eingeschränkt fühlen. Anlässlich des Internationalen
Tags der Menschen mit Behinderungen, am 3. Dezember, wird
das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Porträt-Serie von Personen
publizieren, die zuhause leben und die nach verschiedenen
Definitionen als behindert gelten. Ältere Leute, aber auch Frauen,
sind häufiger betroffen.
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TELETHON-Aktion 2008: 3,1 Millionen Schweizer Franken
für Menschen mit seltenen genetischen Krankheiten
Anlässlich der 21. Ausgabe von TELETHON, der grossen nationalen
Spendenaktion zugunsten Menschen mit seltenen genetischen
Krankheiten, wurden 3 165 000 Schweizer Franken gesammelt.
In diesem Jahr findet der TELETHON am 4. und 5. Dezember statt.
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Internationaler Vergleich: IV-Rentenbezugsquote liegt im Durchschnitt
Trotz der markanten und überdurchschnittlichen Zunahme neuer IV-Renten
in den 90er Jahren bis im Jahr 2003 liegt der Anteil von IV-Rentnern/
Rentnerinnen an der erwerbsähigen Schweizer Bevölkerung im inter-
nationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Dies zeigt eine neue Studie des
Bundesamts für Sozialversicherungen. Untypisch hoch ist in der Schweiz
der Anteil an neuen Renten aufgrund psychischer Erkrankungen, wobei
sich andere Länder dem schweizerischen Wert grund psychischer Erkrank-
ungen gewidmet ist.
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Magazin «Procap» 4/09: Unmögliches möglich machen
Die vierte Ausgabe von «Procap», dem Magazin für Menschen mit Handicap,
stellt Innovationen aus der Schweiz vor, dank denen Menschen mit
Behinderung ihren Alltag besser bewältigen können. Ein besonders
nützliches technisches Hilfsmittel ist die universelle
Infrarot-Fernbedienung «James». Sie ermöglicht beispielsweise
Rollstuhlfahrern am Bahnhof einen Aufzug zu rufen, wenn sie einen Zug
nehmen wollen. Zudem wird aufgezeigt, wie die Stiftung für Elektronische
Hilfsmittel (FST) in Zusammenarbeit mit dem Technikum Biel das
behindertengerechte Fahrsystem «Joysteer» entwickelt hat.
Dank dieser neuartigen Technologie kann das Auto-Lenkrad über einen Joystick
gesteuert werden.
Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Hearing Loops – Internationale Konferenz 2009 verabschiedet Resolution
Schwerhörige fordern mehr und bessere induktive Höranlagen
Ohne induktive Höranlagen und Telefonspulen in Hörgeräten bleiben schwerhörige
Menschen oft vom Leben ausgeschlossen. Eine Resolution fordert Abhilfe.
Sie wurde an der 1. Internationalen Konferenz über Hörakustik und Induktion in
Winterthur verabschiedet.
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Der Basler Kulturpreis 2009 geht an Sibylle Ott vom wildwuchs Festival
Der Kulturpreis des Kantons Basel-Stadt 2009 wird an Sibylle Ott,
Künstlerische Leiterin des Festivals wildwuchs, vergeben.
Der BaslerFilmerin und Kulturvermittlerin gelingt es mit jeder
Ausgabe von wildwuchs, Kunstschaffenden und Ensembles im
Bereich der integrativen Kunst eine einzigartige Plattform zu
schaffen und das Publikum für die kreativen Potenziale von
Menschen mit einer Behinderung zu begeistern. Die feierliche
Verleihung des Kulturpreises findet am 23. November im
Rathaus statt.
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Stellungnahme des Regierungsrats zum ersten
Massnahmepaket der 6. IVG-Revision
Der Regierungsrat begrüsst in seiner Stellungnahmen
zum ersten Massnahmenpaket der 6. IVG-Revision
rundsätzlich die Richtung der vorgesehenen Revision.
Kritik äussert er insbesondere bei den hohen Erwartungen
an die Wiedereingliederung von IV-Rentnerinnen und
IV-Rentnern sowie an der Halbierung der Hilflosenent-
schädigung im Heim.
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"Soziale Medizin" 3/09: Sollen Behinderte die normale Schule besuchen?
Soll man Kinder mit einer geistigen Behinderung in die Regelschule
integrieren oder auf eine heilpädagogische Sonderschule schicken?
Diese Frage diskutieren Riccardo Bonfranchi, Leiter der
heilpädagogischen Sonderschule der RGZ-Stiftung in Zürich, Martin
Haug, Beauftragter für Integration und Gleichstellung von Menschen mit
einer Behinderung des Kantons Basel-Stadt, und Elsbeth Zurfluh,
Beauftragte für integrative Schulung von Kindern und Jugendlichen mit
einer Behinderung im Erziehungsdepartement Basel-Stadt, in der neusten
Ausgabe der Zeitschrift "Soziale Medizin".
Ein weiteres Schwerpunkt-Thema in der "Soziale Medizin"-Ausgabe 3.09
heisst "Pränatale Diagnostik und Schwangerschaftsabbruch". Im weiteren
setzt sich die "Soziale Medizin"-Ausgabe 3.09 kritisch mit
Sozialfirmen und der Beeinflussung von Ärzten durch die
Pharmaindustrie auseinander.
Soziale Medizin, Ausgabe 3.09, Einzelnummer Fr. 21.-.
Mehr Informationen erhalten Sie auf www.sozialemedizin.ch.
Sichtbarer Erfolg der 5. IV-Revision:
Erneut deutlicher Rückgang der Neurenten
Die Invalidenversicherung bleibt auf Kurs. Dank den neuen
Möglichkeiten der 5. IV-Revision konnte die Zahl der Neurenten
im ersten Halbjahr 2009 wiederum markant gesenkt werden.
Im Vergleich zum vorangehenden Semester wurden 8 Prozent
weniger neue IV-Renten bewilligt.
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Interpellation zum CHARTA-Projekt
Neben zahlreichen Unternehmen hat auch der Kanton Basel-Stadt
DIE CHARTA unterschrieben. Der Basler CVP-Grossrat André Weissen
hat dazu eine Interpellation eingereicht und will unter anderem
wissen, wie die Regierung die Beschäftigung von Menschen mit
einer Behinderung im Kanton Basel-Stadt beurteilt.
Hören Sie dazu den Radio X-Beitrag vom 15. Juli 2009.
Sendung Handicap
Seit April 2009 produzieren die Thuner Jürg Stehli und Beat Nyffeler ihre
Radiosendung "Handicap". Beide sind sie behindert und wollen gerade
deshalb sozial- und behindertenpolitische Themen in ihrer Sendung behandeln.
Zu hören ist ihre Sendung alle 14 Tage am Sonntag ab 10.00 Uhr auf
- Radio Rabe (95.6 MHz)
- Radio X (94.5 MHz) und
- Radio Kaiseregg (87.6 MHz).
Mietbare Höranlage
Das Behindertenforum bietet neu eine mietbare Höranlage
für Institutionen und Veranstalter an, die Menschen mit einem
Hörgerät Ton und Laut verstärken.
Hier gehts zur ausführlichen Information